Christliche Erziehung heute – drei Ziele christlicher Eltern

Erziehung ist ein bewusster, zielgerichteter Prozess, der das Denken, Fühlen und Handeln von Kindern prägt. Dieses Artikel unterscheidet zwischen natürlichen, pragmatischen und glaubensbezogenen Erziehungszielen – und macht deutlich, wie Eltern Orientierung zu geben.

Was wirklich zählt? Ziele christlicher Erziehung im Fokus

Es ist Montagmorgen. Leon sitzt am Frühstückstisch, die Stirn in Falten gelegt über der Mathearbeit, die er heute zurückbekommt. Er hat die Nacht schlecht geschlafen. Seine Mutter ermutigt ihn: „Gib dein Bestes, Gott ist mit dir!“ Der Vater hingegen schaut streng: „Du musst dich wirklich mehr konzentrieren, wenn du was erreichen willst.“ Leon fühlt den Druck von beiden Seiten. Er möchte seine Eltern stolz machen, aber die Angst vor dem Versagen lähmt ihn.

Viele Eltern kennen das: Der Alltag ist vollgepackt mit Hobbys, Schule und Terminen. Wir wollen das Beste für unsere Kinder, doch oft verlieren wir uns im Chaos. Es geht um Noten, um gesellschaftlichen Erfolg, aber auch um ein glückliches Leben. Doch was ist wirklich das Ziel guter Erziehung? Und wie gelingt sie, wenn wir selbst unsicher sind?

Drei Säulen christlicher Erziehung

Erziehung ist immer ein zielgerichteter Prozess, ob bewusst oder unbewusst. Wer erzieht, möchte dadurch etwas erreichen. Als christliche Eltern tragen wir eine besondere Verantwortung, die richtigen Ziele zu setzen. Gott hat uns diese Aufgabe anvertraut, und wir brauchen klare Ziele vor Augen. Wie Paulus sich mit aller Kraft auf den himmlischen Siegespreis ausrichtet (Philipper 3:13), sollten auch wir ein klares Ziel für die Erziehung unserer Kinder haben. Methoden und Erziehungsmittel sind wichtig, haben aber keinen Selbstzweck. Wir streben dadurch immer Ziele an.

Christliche Erziehung zielt auf mehr ab als nur auf gute Manieren oder Erfolg. Sie basiert auf drei zentralen Säulen, die das biblische Menschenbild  widerspiegeln:

1. Natürliche Ziele: Das Potenzial entfalten

Natürliche Ziele basieren auf dem biblischen Verständnis des Menschen als Ebenbild Gottes. Sie zielen darauf ab, die von Gott gegebenen Grundfähigkeiten und Anlagen – wie Beziehungsfähigkeit, Kreativität und Vernunft – zu erkennen, zu stärken und zu entfalten. Gott hat jedes Kind einzigartig als sein Ebenbild geschaffen – kreativ, beziehungsfähig und vernunftbegabt. Natürliche Erziehungsziele richten sich darauf, diese Anlagen zu fördern:

Sichere Bindungen und soziale Kompetenz: Gott ist ein Beziehungswesen, und wir Menschen sind es auch. Der Mensch ist von Gott auf Beziehung hin angelegt – darum wollen Eltern ihren Kindern helfen, beziehungs- und gemeinschaftsfähig zu werden. Schon in 1. Mose 2,18 heißt es: „Es ist nicht gut für den Menschen allein zu sein.“ Sichere Bindungen in der Familie sind die Grundlage für emotionale Stabilität und soziales Lernen. Die Familie von ist Gott als erster Lebensraum gedacht, in dem Vertrauen wachsen darf. Das hilft nicht nur das Leben zu bewältigen, sondern auch Vertrauen in Gott zu entwickeln.

Kreativität und Sinn für Schönheit: Als Ebenbild Gottes ist der Mensch nicht nur rational, sondern schöpferisch. Gott schafft die Erde nicht nur funktional, sondern „schön“ und kann sein Werk genießen. Auch den Menschen hat er mit einem Sinn für Genuss und Schönheit geschaffen. Darum hat er ihm auch den Auftrag, zu gestalten (1. Mose 1,27 und 1. Mose 2,15 „den Garten bebauen und bewahren“). Wir sind zur Mitgestaltung der Welt berufen. Wir haben ein Empfinden für Schönheit, freuen uns an einem gut angelegten Garten oder Kunst. Fördern wir kreative Impulse und ästhetisches Empfinden, stärken wir dadurch Problemlösungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit. Vor allem aber entfalten wir etwas, das Gott in uns Menschen hineingelegt hat.

Verantwortungsvoller Umgang mit Emotionen: Gott hat uns Gefühle geschenkt. Auch er selbst ist ein fühlendes Wesen. Allerdings sind unsere Gefühle nicht immer verlässlich. Das tolle ist: Wir können sie im Unterschied zu Tieren reflektieren. Kinder sind oft noch sehr gefühlsbetont und haben ihre Emotionen nicht im Griff. Darum helfen wir ihnen, sie wahrzunehmen, angemessen auszudrücken und zu regulieren. Impulse steuern zu können gehört zum „Menschsein“ dazu und ist in seinem Wesen angelegt. Die Bibel ermutigt immer wieder zur Selbstbeherrschung: „Ein Geduldiger ist besser als ein Starker; und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt“ (Sprüche 16,32). Sie regt aber auch dazu an zu schauen, was im Herzen vor sich geht, um es mit Gottes Hilfe zu bearbeiten.

Vernunft und Urteilskraft schulen: Menschen können denken, reflektieren und beurteilen. Ein Tier kann das nicht. Allerdings braucht diese Fähigkeit Anleitung und Übung. Philosophen und Pädagogen sind sich einig, dass die Ausbildung des Verstandes zum entwickelten Menschsein dazugehört. Durch den Gedanken, dass jeder Mensch ein Geschöpf und Ebenbild Gottes ist, führt dazu, dass wir auch bei jedem Kind sein Potenzial entfalten wollen, ohne es dabei zu überfordern. Sprüche 2,6 ermutigt zur Weisheitssuche: „Denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.“ Kinder sollen lernen, Fragen zu stellen, Folgen ihres Handelns abzuwägen und weise Entscheidungen zu treffen – das alles basierend auf der Gottesfurcht als „Anfang“ aller Erkenntnis.

2. Pragmatische Ziele: Vorbereitung auf das Leben

Pragmatische Ziele orientieren sich an den konkreten Anforderungen und Gegebenheiten der jeweiligen Zeit und Kultur. Sie zielen darauf ab, Kinder mit den notwendigen Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, um sich im Alltag zurechtzufinden und verantwortungsvoll am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Mose kennt sich in der ägyptischen Kultur aus und Daniel ist belesen in babylonischen Wissenschaften. Zusammen mit Jugendlichen, die Gott nicht kennen, haben sie sich die Schulbank gedrückt. Solche Ziele helfen Kindern, sich im Alltag zurechtzufinden und sich in wechselnden Lebenskontexten zu behaupten:

Alltagskompetenzen: Pünktlichkeit, Selbstständigkeit, Konfliktlösung. Ein Kind lernt, sein Bett zu machen, einfache Mahlzeiten zuzubereiten und Verantwortung für die Getränke auf dem Tisch zu übernehmen. Diese Fähigkeiten sind im Alltag unerlässlich und bereiten sie gleichzeitig auf ein eigenständiges Leben vor.

Wirtschaftliches Denken: Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Zeit. Wer in unserer Zeit lebt, muss verschiedene Lebensbereiche miteinander Koordinieren, den Überblick behalten und wissen, wie man in unserer Gesellschaft überlebt. Die dazu benötigten Kompetenzen sind andere, als die unserer Urgroßeltern, die wissen mussten, wie man Früchte auf dem Feld anbaut und pflegt – und sie unterscheiden sich von Kultur zu Kultur.

Zukunftsvorbereitung: Ein zentrales Ziel der Erziehung ist es, Kinder auf das Leben vorzubereiten. Es geht nicht darum, ihnen komplexe wissenschaftliche Theorien oder historische Details beizubringen, sondern ihnen praktische Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln. Eltern denken dabei nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft ihrer Kinder.

Vorbereitung auf Krisen: Unsere westliche Kultur ist oft auf Erfolg ausgerichtet, versagt aber bei Leid und Krisen. Christlicher Glaube bietet hier einen unerschütterlichen Halt: die Hoffnung, dass das Leben nicht am Tod endet, und dass Gott auch in der Dunkelheit gegenwärtig ist. Römer 8,28 erinnert uns: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, …“

Was heute wichtig erscheint, kann morgen überholt sein. Deshalb bleibt Erziehung immer eine Vorbereitung auf eine Zukunft, die niemand genau kennt – Bildung ist kein Selbstzweck, sondern wird im Vertrauen auf Gottes größeren Plan und Führung gesehen.

3. Glaubensbezogene Ziele: Kinder im Vertrauen auf Gott begleiten

Glaubensbezogene Ziele sind das Herzstück christlicher Erziehung. Sie zielen darauf ab, Kinder in eine lebendige, persönliche Beziehung zu Gott zu führen und sie in ihrem Glauben zu stärken, sodass dieser ihr Charakter, ihre Werte und ihr ganzes Leben prägt. Diese Ziele gründen im biblischen Menschenbild:

Gottesfurcht als Fundament: „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis“ (Sprüche 1,7). Gottesfurcht bedeutet, mit Ehrfurcht und Achtung vor Gott zu leben, im Bewusstsein seiner Größe und Autorität. Erst auf Basis der Gottesfurcht wird die Gnade groß und bedeutsam. Ehrfurcht vor Gott schenkt Orientierung und verbindet mit dem Schöpfer.

Vertrauen zu Gott entwickeln: Kinder erfahren: Sie sind nicht zufällig da, sondern gewollt und geliebt, wie sie sind – unabhängig von Leistung oder Erwartungen. Gott nimmt sei bedingungslos an und bietet ihnen eine persönliche Beziehung an. Studien zeigen: Wer sich durch seine Eltern sicher und angenommen fühlt, kann auch Gott leichter vertrauen.

Gottes Maßstäbe entdecken: Die Bibel zeigt klar, wie das Leben funktioniert und welche Folgen ein Leben ohne Gott hat. Römer 12,2 fordert: „Lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ Es geht darum, nicht Egoismus, sondern Liebe, Demut und eine dienende Haltung zu entwickeln. Davon profitiert nicht nur das Umfeld, sondern langfristig auch unsere Kinder selbst.

Glaube als innere Stärke: Krisen, Verluste und Enttäuschungen gehören zum Leben. Eine tragfähige Gottesbeziehung hilft Kindern, daran nicht zu zerbrechen. Sie wissen: „Mein Wert hängt nicht von äußerer Leistung oder Erfolg ab. Ich bin unabhängig davon geliebt.“ Und sie haben einen Anker, der sich in Katastrophen festhält. Sprüche 1,33 verspricht: „Wer auf mich hört, wird ohne Angst in Frieden und Sicherheit leben.“

Gottes Liebe empfangen und weitergeben: Kinder erfahren zuerst in ihrer Familie, was es bedeutet, von Gott und anderen geliebt zu sein. 1. Johannes 4,19 fasst zusammen: „Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Das Ziel ist, dass sie Gottes Liebe bewusst wahrnehmen und aus diesem Bewusstsein heraus motoviert sind, sie weitertragen.

Jesus persönlich kennenlernen: Eltern können ihre Kinder nicht in eine Beziehung zu Jesus zwingen. Sie können aber unermüdlich Wegweiser sein. Nicht jeder ist Gottes Kind, aber jeder hat das Recht Gottes Kind zu werden (Johannes 1,12). Wer Jesus Christus annimmt, ist aufgerufen, sich innerlich verändern zu lassen. Christliche Eltern bringen ihre Kinder zu ihm, erzählen von ihm und gehen dorthin, wo sich Menschen um seinen Namen herum versammeln – denn dort hat er versprochen, in besonderer Weise anwesend zu sein (Matthäus 18,20). Jesus hat darauf hingewiesen, dass es keinen Weg zum Vater gibt, als durch ihn selbst und sein Opfer am Kreuz. Eltern können den Weg bereiten und zum Glauben einladen, aber die Entscheidung muss jedes Kind selbst treffen.

Erziehung beginnt im Herzen

Erziehung bedeutet weit mehr, als nur das Verhalten von Kindern zu steuern. Es geht nicht vorrangig um Werte, Gehorsam oder gute Manieren, sondern um das, was im Innersten eines Kindes wächst: Einstellungen, Überzeugungen und Herzenshaltungen. Letztlich zielt Erziehung auf das Herz – so wie auch Gott keine äußeren Rituale sucht, sondern eine lebendige Beziehung und aufrichtige Hingabe. Aus dieser Verbindung mit Gott entsteht Frucht, die von innen heraus wächst.

Erziehung ist ein lebendiger, individueller Prozess: Was dem einen Kind hilft, kann für das andere ungeeignet sein. Gott arbeitet auch an den Eltern. Sie werden durch ihre Kinder verändert. Und doch bleibt: Gott hat ihnen den Auftrag gegeben, klare Orientierung zu geben. Jede Entscheidung im Erziehungsalltag hinterlässt Spuren – im Denken, Fühlen und Handeln der Kinder. Gute Erziehung gibt ihnen einen inneren Kompass für ihr Leben.

Machen Sie den Test: Was sind Ihre Erziehungsziele?

Manchmal sagen unsere Handlungen mehr als unsere Worte. Beobachten Sie Ihren Familienalltag eine Woche lang bewusst:

  • Welche Prioritäten würden Außenstehende Ihnen unterstellen? Geht es um Leistung, Ordnung, Harmonie oder Selbstständigkeit?
  • Stimmen diese beobachteten Prioritäten mit Ihren tatsächlichen Zielen überein?
  • Wenn Sie „erzogen“ haben, halten Sie einen Moment inne. Was war Ihr Ziel dabei?

Indem Sie sich Ihrer Ziele bewusst werden, können Sie gezielter handeln und Ihre Kinder auf eine tragfähige Zukunft vorbereiten.

Weiterlesen: Die Theorie hinter der Praxis

Ziele christlicher Erziehung – Vertrauen entwickeln

Für christliche Erziehung und christliche Eltern stehen nach einer umfassenden Studie drei Ziele für ihre Kinder im Vordergrund – Kinder sollen:

(1) glücklich werden;

(2) ihre eigenen Interessen und Potenziale entfalten;

(3) den christlichen Glauben annehmen1.

Viele Ziele in der christlichen Erziehung sind gar nicht so anders als bei anderen Eltern. Dass Kinder ihr gottgegebenes Potenzial entwickeln, lebensfähig werden oder gute Beziehungen aufbauen ist auch vielen anderen Eltern wichtig. Das Wichtigste ist für uns aber, dass Kinder Gott kennenlernen. Worum genau geht es bei christlicher Erziehung genau? Was sind ihre Ziele? Wie begründen wir diese Ziele? Wir schauen uns das Kind als Gottes geschaffenes Meisterstück an und hinterfragen das Ziel christlicher Erziehung theologisch und biblisch fundiert.

Für statistische Durchschnittseltern, die nicht bewusst christlich erziehen, sind gute Bildung, Durchsetzungsvermögen und Leistung (ordentliche Arbeit) mit an der Spitze der Zielhierarchie2. Glaube taucht in der Liste ganz hinten auf. Kurz davor finden sich noch Bescheidenheit, Zurückhaltung und das Einfügen in die Gemeinschaft – Werte, die vielen Christen wichtig sind. Christliche Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder Gott kennenlernen, seine Liebe erfahren und weitergeben. Bildung, Erfolg und Leistung mag ihnen wichtig sein – das Wichtigste ist das für christliche Erziehung und Pädagogik und für sie nicht.

Christliche Erziehung setzt bewusst Ziele

Nachdem ein Ziel gesetzt ist, sucht christliche Erziehung Mittel diese Ziele zu erreichen. Es gibt angemessene und umgebrachte Erziehungsmittel. Aber letztlich sind diese Mittel so vielfältig wie die unterschiedlichen Situationen, in denen christliche Erziehung heute stattfindet. Jedes Kind und jeder Erziehende ist ein einzigartiges Geschöpf Gottes – daher existieren keine „Rezepte“ in diesem Zusammenhang. Nur wer Ziele setzt, kann beurteilen, ob der Weg richtig ist.

Ob unbewusst oder bewusst, nicht nur „christliche“ Erziehung verfolgt immer Ziele. Für Kindergärten und Schulen sind Ziele in Bildungsplänen und Gesetzen festgehalten. Dort stehen das „Einfügen in die Gesellschaft, Leistungsbereitschaft und Selbstverantwortung“ im Mittelpunkt. Die Gesellschaft braucht diese Leistungsträger. Für christliche Eltern ist das zu wenig. Christliche Pädagogik und Erziehung ist überzeugt, dass Gott ihren Kindern eine Beziehung anbietet. Darin erfahren sie ein Leben „in Fülle“, sind gewappnet für Schicksalsschläge und Geborgen inmitten aller Turbulenzen. Was sind nun Ziele christlicher Erziehung?

1. Vertrauen entwickeln und Sicherheit erfahren

Gott ist ein Beziehungswesen, und wir Menschen sind es auch. Wir wünschen uns, dass unsere Kinder eine tiefe, vertrauensvolle Beziehung zu uns, Gott und anderen Menschen aufbauen. Kinder sind von Natur aus auf Gott ausgerichtet und suchen nach Sinn und Geborgenheit. Christlichen Eltern ist es deshalb ein Anliegen, dass ihre Kinder durch christliche Erziehung Vertrauen in Gott finden und in ihm Halt und Orientierung entdecken.

Glaube und Bindung sind eng miteinander verknüpft. Studien zeigen, dass Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren Urvertrauen zu Bezugspersonen entwickeln, später leichter Gott vertrauen können. Eltern, die ihren Kindern eine sichere Bindung bieten und so Gottes Liebe weitergeben, legen damit einen wichtigen Grundstein für deren Glauben2. Diese Glaubenserziehung beginnt schon kurz nach der Geburt, lange bevor Kinder biblische Geschichten verstehen können.

Ziele christlicher Erziehung – Vertrauen entwickeln

Gott hat Kinder hilflos geschaffen. Sie sind völlig auf andere angewiesen. In aller Regel kümmern sich dann die Eltern jahrelang um sie. Im Gegensatz zu vielen Tieren, die ihre Eltern früh verlassen, sind menschliche Babys völlig hilflos und jahrelang auf Fürsorge angewiesen. Sicher gebundene Kinder haben die nötige Sicherheit, um die Welt zu entdecken und Kompetenzen zu entwickeln. Christliche Eltern, die eine gute Beziehung zu ihren Kindern aufbauen, vermitteln dadurch nicht nur Gottes Liebe, sondern fördern auch die Entwicklung lebenswichtiger Fähigkeiten.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, niemand ist perfekt. Aber jeder ist ein gewolltes Geschöpf Gottes. Christliche Familien sehen sich als von Gott beauftragt. Sie vertrauen darauf, dass Gott ihre Familie in der richtigen Konstellation zusammengefügt hat und ermutigen ihre Kinder, sich selbst anzunehmen. Eines der wichtigsten Ziele christlicher Erziehung: Christliche Eltern vermitteln Sicherheit statt Selbstzweifel und sehen jedes Kind als einzigartiges Kunstwerk.

Sicherheit christlicher Eltern als Basis christlicher Erziehung

Christliche Eltern sehen sich von Gott beauftragt. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, niemand ist perfekt. Christliche Familien ermutigen ihre Kinder, sich selbst anzunehmen – einschließlich ihrer Einschränkungen, ihres Charakters und Körpers. Sie vermitteln Sicherheit statt Selbstzweifel und sehen jedes Kind als einzigartiges Geschöpf Gottes. Es ist kein Zufall, dass genau diese Eltern für diese Kinder Verantwortung tragen. Jedes Kind wurde in seine Familie, Zeit und Kultur hineingeboren, um dort eine Entdeckungsreise zu beginnen. Christliche Eltern helfen ihren Kindern, ihre Individualität zu entdecken und zu entfalten, und vertrauen darauf, dass sie die richtigen Fähigkeiten haben, um ihre Kinder zu unterstützen. Sie wissen, dass sie Gottes Kraft und Rat benötigen, um diese Verantwortung zu tragen. Darum suchen sie seinen Rat und seine Hilfe.

Glaube und Bindung sind eng miteinander verknüpft. Studien zeigen, dass Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren Urvertrauen zu Bezugspersonen entwickeln, später leichter Gott vertrauen können. Eltern, die ihren Kindern eine sichere Bindung bieten und so Gottes Liebe weitergeben, legen damit einen wichtigen Grundstein für deren Glauben2. Diese Glaubenserziehung beginnt schon kurz nach der Geburt, lange bevor Kinder biblische Geschichten verstehen können. Christliche Eltern vermitteln Sicherheit statt Selbstzweifel und sehen jedes Kind als einzigartiges Kunstwerk Gottes.

Wer seinen Mitmenschen gegenüber nicht bindungsfähig ist, hat oft auch eine höhere Distanz zu Gott.3 Christliche Eltern haben darum ein mehrfaches Interesse, ihren Kindern eine sichere Bindung zu ermöglichen. Dadurch werden ihre Kinder (1) lebens-, (2) beziehungs- und (3) glaubensfähig. Letztlich erfahren Kinder durch ihre Eltern auch die Liebe Gottes und von Jesus Christus. Diese Liebe geht über bloße Bindung hinaus, da sie selbstlos und opferbereit ist. Eltern agieren als Stellvertreter und Botschafter von Jesu Liebe, die eine tiefere Dimension hat als einfache Bindung.

2. Auf die Gegenwart und Zukunft vorbereiten

Ein zentrales Ziel der Erziehung ist es, Kinder auf das Leben vorzubereiten. Es geht nicht darum, ihnen komplexe wissenschaftliche Theorien oder historische Details beizubringen, sondern ihnen praktische Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln. Ein Kind lernt, sein Bett zu machen, einfache Mahlzeiten zuzubereiten und Verantwortung für die Getränke auf dem Tisch zu übernehmen. Im Zusammenleben geht es darum, wie es mit Konflikten umgeht und Lösungen sucht, die nicht nur die eigenen Interessen berücksichtigen. Diese Fähigkeiten sind im Alltag unerlässlich und bereiten sie auf ein eigenständiges Leben vor.

Eltern denken dabei nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft ihrer Kinder. Eine gute Schulbildung ist entscheidend, um später beruflich erfolgreich zu sein, und regelmäßige Körperpflege ist wichtig, um nicht gemieden zu werden soziale Akzeptanz zu gewährleisten.

Jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit mit individuellen Stärken, Schwächen, Talenten und Fähigkeiten. Die Entwicklung jedes Kindes verläuft unterschiedlich und erfordert maßgeschneiderte Unterstützung. Nicht jeder wird Arzt, und nicht jeder wird Förster. Manche Kinder brauchen Ruhe, andere hingegen Anregung. Zudem sind unsere Umgebungen in Bezug auf Kultur, Zeit und Ort äußerst vielfältig. Daher benötigt jedes Kind etwas anderes.

Ziele christlicher Erziehung – Gemeinsamkeiten mit anderen Eltern

In vielem sind christliche Eltern nicht anders, als andere Eltern. Gerade westliche Eltern wollen, dass Kinder ihre individuellen von Gott gegebenen Potenziale entdecken. Christen sehen darin Gottes große Kreativität, der jeden Menschen einzigartig geschaffen hat, darum sind auch das Ziele christlicher Erziehung. Christlichen Eltern ist es aber zudem wichtig, dass ihre Kinder ihre Fähigkeiten in Verantwortung gegenüber Gott einsetzen. Und fast allen Eltern ist wichtig, Wissen uns Weisheit zu erlangen. Selbst als das Volk Gottes in der Fremde gelebt hatte, war schulische Bildung wichtig. Mose kennt sich in der ägyptischen Kultur aus und Daniel ist belesen in babylonischen Wissenschaften. Zusammen mit Jugendlichen, die Gott nicht kennen, haben sie sich die Schulbank gedrückt. Vielen Menschen sind sie dadurch zum Segen geworden. Auch modernen Christen ist der Bildungserfolg ihrer Kinder häufig wichtig.

Besondere Ziele christlicher Erziehung

Die Ziele christlicher Eltern gehen über die materielle Welt hinaus. Diesen Horizont können säkulare Eltern nicht bieten. Wenn der Musterschüler plötzlich querschnittgelähmt ist oder die Medizinstudentin zum Pflegefall wird, ist alle die Vorbereitung zunichte. Die moderne, säkulare Welt kann Kinder nicht auf die Schicksalsschläge des Lebens vorbereiten. Wenn etwas schiefläuft ist der Sinn des Lebens zerstört. In der christlichen Erziehung wird die Perspektive erweitert. Christliche Eltern geben ihren Kindern die Kraft, mit echten Herausforderungen des Lebens wie Verlust, Trauer, Enttäuschung und Leiden umzugehen. Ihnen wird ein Sinnhorizont vermittelt, der über das diesseitige Leben hinausgeht. Schicksalsschläge können den Sinn des Lebens nicht zerstören. Darum müssen sich nicht alles in diesem Leben erreichen und haben Lebensziele, die über das Materielle, Karriere und Lebensglück hinausgehen. 

Kinder sollen nicht nur für eine ideale Welt vorbereitet werden, in der sie sich Luxus und Konsum leisten können. Wenn da irgendetwas schief läuft, ist alle Vorbereitung zunichte. Das Ziel liegt in einer immateriellen Welt. Christliche Eltern können ihren Kindern Hoffnung durch den Glauben an Jesus Christus vermitteln, der das Leben neu definiert hat. So sind Kinder auch dann noch gewappnet, wenn materielle Sicherheiten versagen.

3. Entwicklungen fördern, anregen und entgegenwirken

Christliche Eltern gehen davon aus, dass Kinder sowohl perfekte Geschöpfe und Ebenbilder Gottes, als auch gefallen sind. Sie sind also weder blauäugig und blenden das Schlechte aus, noch sehen sie nur das Schlechte. Stattdessen nehmen sie zur Kenntnis, dass es auf dieser Welt beides gibt: Gott hat die Welt gut gemacht und doch ist sie auch gefallen. Ziele christlicher Erziehung berücksichtigen das.

Ziele christlicher Erziehung – viele Ziele teilen christliche Eltern mit anderen

Als Eltern haben wir den Auftrag, diese Entwicklungen aufmerksam zu beobachten. Nicht nur das – wir müssen bewerten, was dort passiert. Wollen wir es fördern? Oder geht es in eine völlig falsche Richtung? Unser Auftrag ist nicht einfach: wir müssen nach der sorgfältigen Beobachtung auch mit Gottes Hilfe und Weisheit „beurteilen“.

Beurteilen ist nicht leicht. Das Problem ist, dass Gutes und Böses oft vermischt vorkommt. Wie reagierst du, wenn dir dein Kind freudestrahlen einen selbst gepflückten Tulpenstrauß bringt? Und doch ist es unser Auftrag und unsere Verantwortung als Erziehende.

Nach dem Beurteilen folgt das Handeln – Ziele christlicher Erziehung erreichen

Dem entsprechend gilt es dann:

(1) gute Entwicklungen zu stärken. Kinder sind schnell dabei zu trösten, zu helfen und Geschenke zu machen. Sie wollen es „richtig“ machen. Das wird leider schnell übersehen. Wir merken, wenn das Kind etwas falsch macht, ohne anzuerkennen, was es alles gut macht. Christliche Eltern beobachten darum aufmerksam und erkennen das Gute wohlwollend an. Kinder werden gelobt, wenn sie geholfen haben oder versucht haben, jemanden zu trösten;

(2) negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Oft sind Emotionen von Kindern noch völlig unkontrolliert. Ihr Ärger und ihre Wut äußern sich dann in einer Art und Weise, die nicht toleriert werden kann. Spätestens bei körperlicher Aggression müssen wir einschreiten, die Gründe in Erfahrung bringen und dem Kind helfen, alternative Lösungsmöglichkeiten für seine Konfliktsituation zu finden. Dabei hilft auch das Gespräch, in dem um Einsicht geworben wird, aber nicht immer ist das ausreichend;

Manchmal brauchen Kinder aber auch (3) ganz neue Ideen, auf die sie nicht alleine kommen. Erwachsene haben einen größeren Horizont und können ihnen zeigen, was es auf der Welt zu entdecken gibt.

Zusammenfassen lässt sich sagen: Christliche Eltern beobachten Entwicklungen aufmerksam, beurteilen sie und handeln entsprechend, um das Verhalten des Kindes zu lenken. Weiterhin regen christliche Eltern und Pädagogen neue Entwicklungen gezielt an, wenn sie ihren Kindern spannende Geschichten oder von Gott erzählen oder mit ihnen Ausflüge machen, damit sie Neues entdecken. Die drei Aufgaben des Förderns, Entgegenwirkens und Anregens lassen sich sowohl theologisch, als auch pädagogisch begründen.

4. Verantwortliches Handeln unterstützen

Verantwortliche Handeln erfordert Ruhe vor Gott – Ziele christlicher Erziehung

Christliche Erziehung weist auf Gott hin – jedes Kind ist für seinen eigenen Weg vor Gott verantwortlich. Ziel der Erziehung ist es, dem Kind auf dem Weg zur Selbständigkeit und Verantwortung zu helfen.

Erziehung hat das Ziel, sich überflüssig zu machen. Eltern haben versagt, wenn das Kind in eine Abhängigkeit von ihnen hineinwächst und nicht fähig ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Erziehung ist hingegen erfolgreich, wenn das Kind am Ende seinen Weg ohne die Eltern geht, seinen Alltag und berufliche Herausforderungen bewältig und nicht mehr auf seine Eltern angewiesen ist.

Eine säkulare Erziehung ermutigt dazu, über die Folgen der eigenen Handlungen nachzudenken. Wenn ich andere Kinder ständig ärgere, werden sie nicht mehr mit mir spielen wollen, und wenn ich nicht lerne, werde ich später schlechte Berufschancen haben. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass das Kind Verantwortung für sein eigenes Leben und seine Zukunft übernimmt und dabei schrittweise lernt, die Konsequenzen seines Handelns richtig einzuschätzen.

Christliche Erziehung geht einen Schritt weiter. Christliche Eltern wissen, dass ihr Kind seinen Weg nicht allein gehen muss. Auch wenn sich das Kind im Laufe der Zeit natürlich von ihnen ablöst und immer selbstständiger wird, bleibt Gott an seiner Seite. Christliche Eltern können loslassen und ihre Kinder vertrauensvoll in Gottes Hände legen. Gleichzeitig können sie glaubhaft die Sicherheit vermitteln, dass Gott auch in den Misserfolgen des Lebens gegenwärtig ist. Daher ist es ihr Ziel, ihre Kinder auf die beständige Gegenwart Gottes hinzuweisen.

Gott als Gegenüber

Zum anderen weist christliche Erziehung aber auch auf die Verantwortlichkeit vor Gott hin. Egal was das Kind tut – es wird dadurch zu Gott hinwachsen oder sich entfernen. Auch wenn bei einem harmlosen Diebstahl keine Konsequenzen zu befürchten sind und das Hänseln eines Außenseiters den eigenen Status erhöht, wirkt er sich doch auf die Gottesbeziehung aus. Es geht darum, sensibel auf die Stimme des Gewissens zu hören. Christliche Eltern vermitteln die Freude und das befreite Lebensgefühl, das Anklopfen Gottes wahrnehmen und darauf zu hören.

Christliche Familien nehmen wahr, dass Kinder bei allen Entscheidungen letztlich weder ihren Eltern, noch sich selbst gegenüber verantwortlich sind, sondern einer höheren Instanz. Sie ist kein Erfüllungsgehilfe eigener Ziele. Stattdessen gilt es dieser Stimme auch dann zu gehorchen, wenn sie den Stimmen Erziehender widerspricht. Zu den Zielen christlicher Erziehung gehört es, den Kindern dieses Bewusstsein zu vermitteln. Christliche Eltern sind von Gott als Eltern eingesetzt und haben eine zeitlich und umfänglich begrenzte Funktion.

Christliche Pädagogik weist also auf Gott hin. Gemeinsam ordnen sich Erziehende und Zu-Erziehende ihm als Schöpfer unter. Dabei stellen Erziehende klar, dass nicht sie oder andere menschliche Autoritäten die letzte Instanz sind, der die Kinder letztlich Rechenschaft abgeben, sondern der Schöpfer selbst. Gott ist kein Erziehungsmittel, um ihre elterlichen Interessen zu verwirklichen und kein funktionales Gedankenkonstrukt, das wir uns zurechtbasteln. Gott ist ein reales Gegenüber, dem alle Ehrfurcht gebührt.

5. Das wichtigste der Ziele christlicher Erziehung: Zu Jesus führen

Ziele christlicher Erziehung – Zentral ist die Beziehung mit Jesus

Jesus Christus ist das Zentrum christlicher Pädagogik. Das wichtigste Ziel christlicher Eltern ist darum, ihren Kindern das Evangelium zu vermitteln. Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Verlorene zu suchen und zu finden. Nicht jeder ist automatisch Gottes Kind, aber durch seinen Tod hat jeder das Recht Kind Gottes zu werden.4 Die Identität als Königskind verändert alles.

Christliche Erziehung weist das Kind auf das Beziehungsangebot des großen Schöpfers hin. Dadurch gibt sie Halt und Orientierung inmitten turbulenter Zeiten. Als Christen sind sie überzeugt, dass ihre Kinder Jesus Christus brauchen. Eines will und kann christliche Pädagogik nicht – Kinder in diese Beziehung mit dem großen Gott hineinzwingen. Christliche Eltern erkennen an, dass sie die Entscheidung mit Jesus zu leben nicht für ihre Kinder treffen können.

Vor 2000 Jahren konnten Eltern ihre Kinder buchstäblich zu Jesus bringen, der sie zu sich gelassen hat. Heute begegnen Kinder Jesus Christus durch Begegnungen mit Christen und in der Gemeinschaft, in der Jesus verheißen hat, in besonderer Weise anwesend zu sein. Christliche Erziehung will Kinder mit Jesus Christus bekannt machen. Dabei fungieren christliche Eltern selbst als Botschafter an Christi statt. Ein Botschafter vermittelt mit Worten und im Handeln. Zu den Zielen christlicher Erziehung gehört es, dass das Kind durch die Liebe und Zuwendung der Eltern Gott praktisch erfährt. Christliche Eltern arrangieren Beziehungen mit anderen Christen und sie suchen christliche Gemeinschaft, in der Jesus Christus in besonderer Weise präsent ist. Gerade auch in dieser Gemeinschaft begegnet das Kind Jesus Christus.

Ziele christlicher Erziehung erreichen

Wie erreichen sie nun Ziele christlicher Erziehung und Pädagogik? Das Handeln christlicher Eltern ist schon bei Mose mit vielen Symbolen im Haushalt verknüpft, die ihre Kinder zum Nachdenken anregen. Sie tragen die Geschichten Gottes mit Menschen auf ihren Herzen und erzählen Tag und Nacht davon. Gibt es dort christliche Kinderbücher? Bibelverse? Und zu Ostern ein gebackenes Osterlamm, das zum Fragen und Nachdenken anregt?

„Wenn dein Sohn dich also fragt…“, dann sollt ihr ihnen die großen Taten Gottes erklären, heißt es sinngemäß in 5. Mose 20. Für Christen heißt das praktisch: „Wenn dein Kind dich fragt, warum die Familie sonntags in den Gottesdienst geht, warum ihr Vater ihnen abends ein Kapitel aus der Bibel vorliest oder die Mutter ihnen morgens einen Bibelvers mitgibt – dann gib ihm eine Antwort.“ Dann erzählen wir ihm, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, damit wir in Freiheit leben und ewiges Leben haben können, bis er uns als seine Königskinder zu sich ruft.

Christen kennen die Begrenzung des Lebens und die Hoffnungslosigkeit, die damit verbunden ist. Viele haben selbst erfahren, welche gravierenden Auswirkungen das Handeln anderer auf sie hatte. Sie erahnen, dass auch ihre Motive nicht rein sind und sie andere verletzt haben. Die Folgen dieser Lebensrealität sehen sie genauso, wie das Leid, Elend und Sterben in der Welt. Sie wissen aber auch um denjenigen, der Herzen erneuert, sein Leben hingegeben und den Tod überwunden hat.

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  1. Die Studie wurde in Deutschland mit 1752 überwiegend freikirchlichen Teilnehmenden durchgeführt. https://media16.sendbuch.de/media/leseprobe/95915-03_forschungsbericht-zur-studie.pdf, S. 51 ↩︎
  2. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/009164711003800205 ↩︎
  3. [1] Beck, R., & McDonald, A. (2004). Attachment to God: The Attachment to God Inventory, Tests of Working Model Correspondence, and an Exploration of Faith Group Differences. Journal of Psychology and Theology, 32(2), 92-103. https://doi.org/10.1177/009164710403200202  ↩︎
  4. Johannes 1,12 ↩︎